Unsere Gruppenhäuser für Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und Senioren
Unsere Gruppenhäuser für Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und Senioren

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,

die nachfolgenden Reisebedingungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen und dem FFD zustande kommenden Reisevertrages. Sie ergänzen insoweit die Vorschriften der §§651 a ff BGB (Vorschriften über den Reisevertrag) und füllen diese Vorschriften aus.

 

1. ANMELDUNG, BESTÄTIGUNG

1.1 Mit der Reiseanmeldung, welche ausschließlich schriftlich mit dem Anmeldeformular des FFD, telefonisch oder persönlich beim FFD erfolgen muss, bietet der Teilnehmer (soweit dieser minderjährig ist durch seine gesetzlichen Vertreter und diese selbst neben dem Minderjährigen) dem FFD den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage dieser Reisebedingungen verbindlich an.

1.2 Der Reisevertrag mit dem Teilnehmer – und bei Minderjährigen zugleich mit seinen gesetzlichen Vertretern – kommt ausschließlich durch die schriftliche Buchungsbestätigung des FFD zustande.

 

2. Bezahlung

2.1 Mit Vertragsabschluss (Zugang der Buchungsbestätigung) ist, sofern nicht anders vereinbart, eine Anzahlung in Höhe von 100,- € pro Teilnehmer fällig.

2.2 Die Restzahlung ist, soweit im Einzelfall kein anderer Zahlungstermin vereinbart ist, 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr aus dem in Ziffer 7.1b genannten Grund abgesagt werden kann.

2.3 Die Reiseunterlagen erhält der Teilnehmer nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises unverzüglich ausgehändigt.

2.4 Ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen.

 

3. Leistungen

3.1 Die Leistungsverpflichtung des FFD ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem für den Zeitpunkt der Reise gültigen Prospekt bzw. den in der vom FFD erstellten Reisebeschreibung enthaltenen Hinweise und Erläuterungen.

3.2 Orts- und Hotelprospekte, die nicht vom FFD vertrieben werden, sowie Erklärungen, Auskünfte und Zusicherungen Dritter, insbesondere der Leistungsträger (z.B. Fluggesellschaften, Hotels usw.), sind für den FFD nicht verbindlich, ausgenommen für den Fall, dass eine entsprechende Erklärung oder Auskunft des FFD auf eine Anfrage ausdrücklich bestätigt wurde.

3.3 Der FFD unterrichtet den Reisekunden über den beauftragten Transportdienstleister (Leistungsträger) bei Flugreisen mit der Reisebuchung. Sollte bei der Reisebuchung der Leistungsträger noch nicht feststehen, verpflichtet sich der FFD, die Reiseteilnehmenden, sobald die Identität feststeht, darüber zu unterrichten.

3.4 Änderungen von Fluggesellschaften, Flugzeiten, Programmabläufen und Hotelangaben bleiben vorbehalten.

 

4. Preisänderungen

Preisänderungen der ausgeschriebenen bestätigten Preise sind nach Abschluss des Reisevertrages nach Maßgabe folgender Bestimmungen zulässig:

4.1 Der FFD kann eine Preisänderung nur verlangen bei einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder bei einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse.

4.2 Die Änderung kann nur in dem Umfang verlangt werden, wie sich diese Erhöhung pro Person oder pro Sitzplatz auswirkt, und sofern zwischen dem Vertragsabschluss (Zugang der Reisebestätigung) und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen.

4.3 Der FFD hat den Kunden unverzüglich nach Kenntnis, der die Änderung begründeten Umstände, hiervon zu unterrichten. Preisänderungen können nach dem 20. Tag vor Reiseantritt nicht mehr verlangt werden.

4.4 Falls eine nach den vorstehenden Bestimmungen zulässige Preiserhöhungen 5% übersteigt, ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der FFD in der Lage ist, eine solche ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung vom FFD über die Preiserhöhung gegenüber dem FFD geltend zu

machen.

 

5. Rücktritt durch den Teilnehmer

5.1 Der Teilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim FFD. Den Teilnehmern wird im eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen dringend empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

5.2 Soweit nicht im Einzelfall mit dem Teilnehmer abweichende Vereinbarungen getroffen wurden, steht im Fall des Rücktritts dem FFD die nachfolgende pauschale Entschädigung zu, bei deren Berechnung die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistung berücksichtigt sind. Diese pauschale Entschädigung beträgt:

Bis 2 Monate vor Reisebeginn (Flugreisen 3 Monate) 30,- € pro Person

59.- 45. Tag vor Reisebeginn 20% (bei Flugreisen ab 89.Tag)

44.- 30. Tag vor Reisebeginn 30% vom Reisepreis pro Person

29.- 15. Tag vor Reisebeginn 40% vom Reisepreis pro Person

14.- 7. Tag vor Reisebeginn 50% vom Reisepreis pro Person

6.- 1. Tag vor Reisebeginn 60% vom Reisepreis pro Person

Bei Nichterscheinen am Abreisetag werden 90% des Reisepreises in Rechnung gestellt.

5.3 Dem Teilnehmer ist es gestattet, dem FFD nachzuweisen, dass ihm tatsächlich geringere oder keine Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Teilnehmer nur zur Bezahlung der tatsächlich anfallenden Kosten verpflichtet.

 

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Teilnehmer einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen nicht vom FFD zu vertretenden Gründen, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Teilnehmers auf anteilige Rückerstattung. Der FFD bemüht sich jedoch insoweit um Rückerstattung ersparter Aufwendungen von den Leistungsträgern und bezahlt diese an den Teilnehmer zurück, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an den FFD zurückerstattet worden sind. Für die entsprechende Bearbeitung kann der FFD eine Gebühr von 10% des Erstattungsbetrages beanspruchen.

 

7. Rücktritt und Kündigung durch den FFD

7.1 Der FFD kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

a) Ohne Einhaltung einer Frist – wenn der Teilnehmer die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung vom FFD nachhaltig stört oder wenn er sich in solchen Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Kündigung des Reisevertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der FFD, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. Eventuelle

Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Teilnehmer selbst. Der FFD muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie derjenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von dem Leistungsträger eventuell erstatteten Beträge.

b) Bis 4 Wochen vor Reiseantritt – bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen, soweit in der Reiseausschreibung keine andere Mindestteilnehmerzahl

genannt wird. In jedem Fall ist der FFD verpflichtet, den Teilnehmer unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzungen für die Nichtdurchführung der Reise zu unterrichten und ihm die Rücktrittserklärung zuzuleiten. Der Teilnehmer erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, so hat der FFD den Teilnehmer davon zu unterrichten.

7.2 Der Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der FFD in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber dem FFD geltend zu

machen.

 

8. Obliegenheiten des Reisenden, Kündigung durch den Reisenden, Ansprüche

8.1 Die sich aus § 651 d. Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige ist bei Reisen vom FFD dahingehend konkretisiert, dass der Teilnehmer verpflichtet ist, auftretende Mängel unverzüglich dem vom FFD eingesetzten Reiseleiter anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.

8.2 Ansprüche des Teilnehmers entfallen nur dann nicht, wenn die dem Teilnehmer abliegende Rüge unverschuldet unterbleibt.

8.3 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Teilnehmer den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigen, dem FFD erkennbarem Grund, nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der FFD, bzw. der Reiseleiter eine vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich

ist oder vom FFD oder dem Reiseleiter verweigert wird oder aus den sonstigen gesetzlichen Gründen. Erfolgt nach diesen Bestimmungen eine zulässige Kündigung des

Reisevertrages durch den Teilnehmer, so bestimmen sich die Rechtsfolgen dieser Kündigung nach den §§651 e Abs. 3 und 4 BGB. Die Vorschrift des §§651 j BGB bleibt hiervon unberührt.

8.4 Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich

vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem FFD unter folgender Anschrift geltend zu machen:

FERIEN- UND FREIZEITDIENST, JÄGERSTRASSE 5, 44145 DORTMUND.

Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert war. Ansprüche des Reiseteilnehmers nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren nach einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen Reiseteilnehmer und dem Reiseveranstalter Verhandlung über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung

gehemmt, bis der Reiseteilnehmer oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung trifft frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren nach drei Jahren.

8.5 Der Teilnehmer ist zur Beachtung der ihm in der Reiseausschreibung und/oder den übermittelten Reiseunterlagen, insbesondere den im INFO-Brief enthaltenen Hinweisen verpflichtet.

 

9. PASS-, VISA-, ZOLL-, DEVISEN- UND GESUNDHEITSBEDINGUNGEN

9.1 Der FFD unterrichtet den Teilnehmer über diese Bestimmungen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften, auch über Änderungen solcher Angaben gegenüber der Reiseausschreibung, die nachträglich auftreten. Da der FFD seine Reisen nur in Deutschland anbietet, wird ohne besondere Mitteilung vor dem FFD unterstellt, dass der Teilnehmer deutscher Staatsbürger ist und keine Besonderheiten, z.B. Doppelstaatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit (usw.) vorliegen.

9.2 Für die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Alle Kosten und Nachteile, die dem Teilnehmer aus der Nichtbefolgung dieser Bestimmungen erwachsen, gehen zu seinen Lasten, es sei denn, dass sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation vom FFD bedingt sind.

9.3 Der FFD haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, auch dann, wenn die Beschaffung vom FFD übernommen wird, es sei denn, dass die Verzögerung vom FFD zu vertreten ist.

 

10. HAFTUNG

10.1 Die Haftung des FFD gegenüber dem Teilnehmer für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auf Schadenersatz wegen vertraglicher oder vorvertraglicher Ansprüche

aus dem Reisevertrag ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den FFD herbeigeführt worden ist. Die Beschränkung der Haftung auf den dreifachen Reisepreis gilt auch, soweit der FFD für einen dem Teilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

10.2 Der FFD haftet nicht für Leistungsstörungen im Bereich von Fremdleistungen, die lediglich vermittelt werden und die in der Reisebeschreibung ausdrücklich als solche gekennzeichnet werden.

10.3 Soweit dem FFD die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zukommt, haftet er ggf. neben dem ausführenden Luftfrachtführer gemäß den Bestimmungen des

Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit den internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara u.a.. Das Warschauer Abkommen (WA) beschränkt in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für den Tod oder Körperverletzung sowie Verluste, Verspätung oder Beschädigung von Gepäck.

10.4 Die Haftungshöchstgrenzen und Beschränkungen des WA gelten auch für Beförderungen, die nicht den erwähnten Abkommen unterliegen. Eine Verpflichtung zum Schadensersatz besteht in diesen Fällen nur bei Verschulden des Luftfrachtführers.

10.5 Kommt dem FFD bei Schiffsreisen die Stellung eines Beförderers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs und des Binnenschifffahrtsgesetzes.

 

11. Geltendmachung von Ansprüchen nach Reiseende, Verjährung, Datenschutz

11.1 Ansprüche des Teilnehmers gegenüber dem FFD, gleich aus welchem Rechtsgrund - jedoch mit Ausnahme von Ansprüchen des Reiseleiters gegen den FFD

aus unerlaubter Handlung - verjähren nach 12 Monaten ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum. Dies gilt insbesondere auch für Ansprüche aus der Verletzung von vertraglichen Pflichten und von Nebenpflichten aus dem Reisevertrag. Die gesetzlichen Vorschriften über die Hemmung der Verjährungsfrist bleiben hierdurch unberührt.

11.2 Die für die Verwaltung der Reisen benötigten Teilnehmerdaten werden mittels EDV erfasst und gespeichert.

11.3 Sollte eine der vorstehenden Klauseln unwirksam sein oder unwirksam werden, so berührt dies die Gleichgültigkeit der übrigen Bestimmungen und des Reisevertrages als Ganzem nicht.

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